Immobilienkredit Rechner in Österreich - Der ultimative Guide
Immobilienkredit Rechner in Österreich: Was steckt dahinter – und wie rechnet man wirklich richtigEin Kreditrechner liefert in Sekunden eine monatlich...

Immobilienkredit Rechner in Österreich: Was steckt dahinter – und wie rechnet man wirklich richtig
Ein Kreditrechner liefert in Sekunden eine monatliche Rate. Das ist im Alltag sehr praktisch — kann aber teilweise auch irreführend sein, wenn man nicht ausreichend informiert ist. Wer nur eine Zahl eingibt und eine Zahl herausbekommt, ohne zu verstehen, was dahintersteckt, plant unter Umständen an der Realität vorbei. Dieser Artikel erklärt, wie Immobilienkreditrechner funktionieren, welche Eingaben wirklich zählen, welche Fehler fast alle machen — und wie man aus einer Zahl eine belastbare Finanzierungsplanung macht.
Warum der Kreditrechner allein nicht reicht
Österreichische Immobilienkreditrechner — ob auf Bankenwebsites, Vergleichsportalen oder bei Maklern — haben alle dasselbe Grundproblem: Sie zeigen die monatliche Rate unter bestimmten Annahmen. Diese Annahmen sind nicht immer transparent, nicht immer realistisch und fast nie vollständig.
Wer einen Kreditrechner bedient und die Ausgabe für die Wahrheit hält, macht einen gefährlichen Fehler. Nicht weil die Rechner falsch wären — sondern weil sie nur einen kleinen Ausschnitt der Realität abbilden.
Was ein Kreditrechner zeigt: Die theoretische monatliche Annuität auf Basis von Kredithöhe, Zinssatz und Laufzeit.
Was er nicht zeigt: Nebenkosten des Kaufs, Bereitstellungszinsen beim Hausbau, Instandhaltungskosten, Versicherungen, die tatsächlich verfügbare Kredithöhe nach Bonitätsprüfung, Zinsrisiken beim variablen Kredit und die Gesamtkosten über die Laufzeit.
Das bedeutet nicht, dass Kreditrechner wertlos sind — im Gegenteil. Sie sind ein unverzichtbares Werkzeug, wenn man sie richtig bedient und ihre Grenzen kennt.
Die Mathematik dahinter: Was ein Kreditrechner wirklich berechnet
Jeder Immobilienkreditrechner basiert auf derselben mathematischen Formel — der Annuitätenformel. Das Wort klingt kompliziert, das Prinzip ist es nicht.
Was eine Annuität ist
Eine Annuität ist eine gleichbleibende periodische Zahlung, die aus zwei Komponenten besteht:
Zinsanteil: Der Anteil der Rate, der an die Bank als Zinsen geht
Tilgungsanteil: Der Anteil der Rate, der die Restschuld tatsächlich reduziert
Das Besondere: Beide Anteile verändern sich über die Laufzeit — aber die Gesamtrate bleibt konstant.
Am Anfang der Laufzeit ist der Zinsanteil hoch — weil die Restschuld hoch ist. Mit jeder gezahlten Rate sinkt die Restschuld, damit sinken die Zinsen auf die Restschuld, und damit steigt automatisch der Tilgungsanteil — bei gleicher Gesamtrate.
Ein konkretes Beispiel zur Illustration:
Kredit 300.000 Euro, Zinssatz 3,5 %, Laufzeit 25 Jahre:
Zeitpunkt | Monatliche Rate | Davon Zinsanteil | Davon Tilgung | Restschuld |
|---|---|---|---|---|
Monat 1 | 1.502 € | 875 € | 627 € | 299.373 € |
Jahr 5 | 1.502 € | 802 € | 700 € | 274.700 € |
Jahr 10 | 1.502 € | 692 € | 810 € | 237.000 € |
Jahr 15 | 1.502 € | 547 € | 955 € | 187.800 € |
Jahr 20 | 1.502 € | 357 € | 1.145 € | 122.500 € |
Jahr 25 | 1.502 € | 4 € | 1.498 € | 0 € |
Illustrationsbeispiel ohne Gewähr. Vereinfachte Darstellung.
Was diese Tabelle zeigt: In den ersten Jahren fließt der Großteil der Rate in Zinsen — nicht in die Tilgung. Erst im letzten Drittel der Laufzeit dreht sich das Verhältnis deutlich. Das ist keine Willkür der Bank — es ist mathematisch zwingend.
Die Annuitätenformel
Für alle, die es ganz genau wissen wollen:
A = K × (i × (1+i)^n) / ((1+i)^n − 1)
Dabei gilt:
A = monatliche Rate (Annuität)
K = Kreditbetrag
i = monatlicher Zinssatz (Jahreszinssatz ÷ 12)
n = Anzahl der Monate (Jahre × 12)
Das müssen Sie nicht selbst rechnen — das macht der Rechner. Aber es hilft zu verstehen, warum eine kleine Änderung des Zinssatzes oder der Laufzeit überproportionale Auswirkungen auf die Gesamtkosten hat.
Die wichtigsten Eingabeparameter — und wie man sie richtig wählt
Parameter 1: Kredithöhe
Die Kredithöhe ist der Betrag, den Sie von der Bank leihen. Er ergibt sich aus:
Gesamtkosten − Eigenkapital = benötigte Kredithöhe
Der häufigste Fehler: Nur den Kaufpreis als Gesamtkosten anzunehmen. Die Nebenkosten — Grunderwerbsteuer, Grundbucheintragung, Notar, Makler — belaufen sich in Österreich auf acht bis zwölf Prozent des Kaufpreises und müssen in der Regel aus Eigenkapital bezahlt werden. Sie erhöhen nicht die Kredithöhe, aber sie reduzieren das verfügbare Eigenkapital.
Beispiel:
Kaufpreis: 350.000 Euro
Nebenkosten ca. 10 %: 35.000 Euro
Gesamtausgaben: 385.000 Euro
Eigenkapital: 90.000 Euro
Davon für Nebenkosten: 35.000 Euro
Verbleibendes Eigenkapital für Kreditdeckung: 55.000 Euro
Benötigter Kredit: 295.000 Euro
Wer mit 90.000 Euro Eigenkapital rechnet und denkt, er müsse nur 260.000 Euro (350.000 − 90.000) leihen, liegt um 35.000 Euro daneben.
Parameter 2: Zinssatz
Der Zinssatz ist der einflussreichste Parameter im Kreditrechner — und gleichzeitig der, der am häufigsten falsch eingesetzt wird.
Welchen Zinssatz soll man eingeben?
Für eine erste Orientierung: Den aktuellen Marktdurchschnitt für das gewählte Modell — variabel oder fix. Im April 2026 sind das ca. 3,0 bis 3,8 % für variable Kredite und 3,5 bis 4,2 % für zehnjährige Fixzinsen.
Für eine realistische Planung beim variablen Kredit: Mindestens ein Szenario mit einem höheren Zinssatz durchrechnen — zum Beispiel den aktuellen Zinssatz plus zwei Prozentpunkte. Das war 2022/23 Realität und sollte in jeder Finanzierungsplanung als Stresstest enthalten sein.
Nutzen Sie den Immobilienkreditrechner auf kredit123.at und rechnen Sie beide Szenarien durch — einmal mit dem aktuellen Zinssatz, einmal mit einem Aufschlag von zwei Prozentpunkten. Wenn die Rate im zweiten Szenario nicht mehr tragbar ist, ist der Kredit zu hoch oder die Laufzeit zu kurz.
Nominalzins vs. Effektivzins
Der Nominalzins ist der reine Zinssatz ohne Nebenkosten.
Der Effektivzins enthält zusätzlich laufende Gebühren wie Kontoführungskosten und Bearbeitungsgebühren. Er ist der gesetzlich vorgeschriebene Vergleichswert.
Für die Ratenberechnung im Kreditrechner ist der Nominalzins die richtige Eingabe. Der Effektivzins ist höher und gibt die Gesamtbelastung an — er eignet sich zum Vergleich verschiedener Angebote, aber nicht zur Berechnung der monatlichen Rate.
Parameter 3: Laufzeit
Die Laufzeit hat eine überraschend große Wirkung — nicht auf die Rate allein, sondern auf die Gesamtzinskosten.
Beispiel: 280.000 Euro Kredit, Zinssatz 3,5 %:
Laufzeit | Monatliche Rate | Gesamtzinsen | Gesamtkosten |
|---|---|---|---|
15 Jahre | 2.001 € | 80.180 € | 360.180 € |
20 Jahre | 1.623 € | 109.520 € | 389.520 € |
25 Jahre | 1.400 € | 140.000 € | 420.000 € |
30 Jahre | 1.257 € | 172.520 € | 452.520 € |
Illustrationsrechnung ohne Gewähr.
Der Unterschied zwischen 15 und 30 Jahren: Die monatliche Rate sinkt um 744 Euro — aber die Gesamtzinskosten steigen um 92.340 Euro. Das ist fast ein Drittel des ursprünglichen Kreditbetrags, der zusätzlich in Zinsen fließt.
Die optimale Laufzeit ist kein reines Rechenthema. Sie hängt davon ab, wie viel monatliche Belastung der Haushalt tragen kann und will. Aber wer die Gesamtkosten kennt, entscheidet informierter.
Parameter 4: Tilgungsrate vs. Annuität — zwei verschiedene Modelle
Manche Kreditrechner arbeiten mit einer Anfangstilgungsrate statt mit einer fixen Laufzeit. Das ist ein anderes Eingabemodell, das zum selben Ergebnis führt.
Bei der Eingabe einer Tilgungsrate von zwei Prozent bedeutet das: Im ersten Jahr werden zwei Prozent des ursprünglichen Kreditbetrags getilgt. Mit zunehmender Tilgung steigt der Tilgungsanteil automatisch — und die Laufzeit ergibt sich daraus rechnerisch.
Beides ist mathematisch äquivalent. Wer lieber in monatlichen Raten denkt, wählt die Annuitäteneingabe. Wer in Tilgungsraten denkt, wählt das Tilgungsmodell.
Was der Rechner nicht zeigt — die versteckten Kosten
Das ist der wichtigste Teil dieses Artikels. Wer nur die Ausgabe des Kreditrechners als Entscheidungsgrundlage nimmt, unterschätzt die tatsächliche Belastung systematisch.
Die Kaufnebenkosten
Beim Immobilienkauf in Österreich fallen Nebenkosten von acht bis zwölf Prozent des Kaufpreises an — Grunderwerbsteuer, Grundbucheintragung, Notar, Makler, Schätzgebühr. Diese erscheinen nicht in der monatlichen Rate, müssen aber aus dem Eigenkapital bezahlt werden und reduzieren damit den verfügbaren Eigenkapitalpuffer.
Die laufenden Eigentumskosten
Als Immobilieneigentümer zahlt man mehr als die Kreditrate:
Zusatzkosten | Typische Höhe pro Monat |
|---|---|
Instandhaltungsrücklage (Eigentumswohnung) | 100 – 300 € |
Hausverwaltung | 30 – 70 € |
Grundsteuer | 10 – 40 € |
Gebäudeversicherung | 20 – 60 € |
Reparaturrücklage (Haus) | 150 – 400 € |
Betriebskosten | 150 – 350 € |
Die wahre monatliche Belastung als Eigentümer ist damit deutlich höher als die Kreditrate allein. Bei der Planung der Tragbarkeit müssen diese Kosten addiert werden.
Bereitstellungszinsen beim Hausbau
Beim Neubau wird der Kredit nicht auf einmal ausgezahlt, sondern in Bautranchen. Auf Kreditanteile, die noch nicht abgerufen wurden, berechnen manche Banken Bereitstellungszinsen von 0,5 bis 1,5 Prozent jährlich. Bei einer Bauzeit von 18 Monaten und einem Kredit von 400.000 Euro kann das 4.000 bis 8.000 Euro zusätzlich bedeuten — die in keinem Standard-Kreditrechner auftauchen.
Versicherungen
Manche Banken verlangen als Kreditvoraussetzung eine Restschuldversicherung oder eine Risikolebensversicherung. Diese Kosten sind nicht im Kreditrechner enthalten, erhöhen aber die tatsächliche monatliche Belastung.
Zinsänderungsrisiko beim variablen Kredit
Der offensichtlichste blinde Fleck des Standard-Kreditrechners: Er rechnet mit einem fixen Zinssatz — auch wenn es ein variabler Kredit ist. Eine realistische Planung erfordert mindestens ein Stressszenario mit einem höheren Zinssatz.
So benutzt man den Kreditrechner richtig: Schritt für Schritt
Schritt 1: Gesamtkosten vollständig erfassen
Nicht nur den Kaufpreis eingeben, sondern alle Kosten:
Kaufpreis oder Baukosten
Nebenkosten (ca. 8–12 % beim Kauf, beim Hausbau: Planungs- und Genehmigungskosten)
Beim Hausbau: Außenanlagen, Küche, Einrichtung, Puffer 15 %
Schritt 2: Eigenkapital realistisch berechnen
Eigenkapital abzüglich Nebenkosten ergibt das tatsächlich für den Kredit verfügbare Eigenkapital. Dazu ein Liquiditätspuffer von mindestens zwei bis drei Monatsgehältern, der nicht in die Immobilie fließen sollte.
Schritt 3: Benötigten Kredit ableiten
Gesamtkosten minus tatsächlich verfügbares Eigenkapital für den Kredit.
Schritt 4: Zinssatz realistisch wählen
Nicht den günstigsten Wert aus der Werbung nehmen, sondern den realistischen Marktdurchschnitt für das gewählte Modell. Beim variablen Kredit: aktuellen Zinssatz eingeben, dann Stressszenario mit plus zwei Prozentpunkten.
Schritt 5: Laufzeit so wählen, dass die Rate komfortabel tragbar ist
Als Faustregel: Die Rate sollte nicht mehr als 35 bis 40 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens betragen — einschließlich aller anderen laufenden Kreditverpflichtungen. Das ist keine gesetzliche Grenze, aber eine sinnvolle Orientierung.
Schritt 6: Gesamtzinskosten berechnen lassen
Die monatliche Rate ist nicht das einzige relevante Ergebnis. Die Gesamtzinskosten über die Laufzeit zeigen, wie teuer der Kredit wirklich ist — und ob eine kürzere Laufzeit trotz höherer Rate langfristig sinnvoller wäre.
Schritt 7: Mehrere Szenarien vergleichen
Mindestens drei Szenarien durchrechnen:
Basisfall: aktueller Zinssatz, geplante Laufzeit
Konservativfall: Zinssatz plus zwei Prozentpunkte (Stresstest)
Optimierungsfall: kürzere Laufzeit bei gleicher Rate — wie viel Zins spart das?
Was der Unterschied zwischen zwei Zehntelprozent bedeutet
Viele Menschen nehmen Zinsunterschiede von 0,2 oder 0,3 Prozent nicht ernst. Das ist ein teurer Irrtum.
Beispiel: 300.000 Euro Kredit, 25 Jahre Laufzeit:
Zinssatz | Monatliche Rate | Gesamtzinsen | Unterschied |
|---|---|---|---|
3,3 % | 1.462 € | 138.600 € | — |
3,5 % | 1.502 € | 150.600 € | + 12.000 € |
3,7 % | 1.543 € | 162.900 € | + 24.300 € |
4,0 % | 1.585 € | 175.500 € | + 36.900 € |
Illustrationsrechnung ohne Gewähr.
0,7 Prozent Unterschied bedeuten bei diesem Kredit fast 37.000 Euro mehr Gesamtkosten. Das ist der Betrag, um den ein guter Konditionsvergleich die Finanzierung günstiger machen kann — ohne an der Immobilie selbst etwas zu ändern.
Genau das ist der Kern dessen, was kredit123.at tut: Den richtigen Zinssatz für das konkrete Profil finden — durch gezielten Vergleich, Verhandlung und Kenntnis der aktuellen Marktkonditionen.
Kreditrechner richtig interpretieren: Die drei wichtigsten Ausgabewerte
Ausgabewert 1: Monatliche Rate
Das ist die Zahl, die alle zuerst sehen wollen. Sie sagt: Was zahle ich jeden Monat? Aber sie sagt nichts über die Gesamtbelastung, nichts über das Zinsrisiko und nichts über die tatsächliche Tragbarkeit inklusive Eigentumskosten.
Richtige Interpretation: Die monatliche Rate ist ein Startpunkt — kein Endpunkt der Planung.
Ausgabewert 2: Gesamtzinskosten
Viele Kreditrechner zeigen neben der Rate auch die gesamten Zinszahlungen über die Laufzeit. Das ist die wichtigere Zahl für langfristige Planung.
Richtige Interpretation: Gesamtzinskosten zeigen den Preis der Zeit. Je länger die Laufzeit, desto höher der Preis — auch wenn die monatliche Rate niedriger ist.
Ausgabewert 3: Tilgungsplan
Manche Rechner zeigen einen vollständigen Tilgungsplan — wie sich Restschuld, Zinsanteil und Tilgungsanteil über die gesamte Laufzeit entwickeln. Das ist das wertvollste Ausgabeformat, weil es die gesamte Kreditdynamik abbildet.
Richtige Interpretation: Der Tilgungsplan zeigt, wann der Kredit welchen Stand hat — wichtig für Sondertilgungsplanungen, für den Fall eines Verkaufs und für die Einschätzung des eigenen Vermögensaufbaus.
Was ein Kreditrechner nicht ersetzen kann
Ein Kreditrechner ist ein Planungswerkzeug — kein Beratungsersatz. Was er grundsätzlich nicht leisten kann:
Bonitätsprüfung: Ob eine Bank den berechneten Kredit tatsächlich genehmigt, hängt von Einkommen, KSV, Eigenkapital, Beschäftigungsverhältnis und Objektqualität ab. Der Kreditrechner nimmt keine Bonität an.
Aktuelle Marktkonditionen: Die im Rechner eingegebenen Zinssätze sind Annahmen — keine tatsächlichen Angebote. Was eine bestimmte Bank für ein bestimmtes Profil heute anbietet, weiß nur die Bank — oder ein Vermittler mit Marktüberblick.
Individuelle Strukturierung: Ob ein Fixzins, ein variabler Kredit oder ein Mischmodell besser passt — welche Laufzeit sinnvoll ist — ob Sondertilgungsrechte eingebaut werden sollten: Das sind Entscheidungen, die von der persönlichen Situation abhängen und nicht durch einen Rechner beantwortet werden können.
Förderoptimierung: Wohnbauförderungen, Bauspardarlehen und andere Förderinstrumente erscheinen in keinem Standard-Kreditrechner. Sie können die tatsächliche Finanzierungsstruktur aber erheblich verbessern.
Kreditrechner auf kredit123.at: Wie wir ihn einsetzen
Der Kreditrechner auf kredit123.at ist ein Einstiegswerkzeug — er gibt Ihnen schnell eine erste Orientierung über mögliche Raten und Gesamtkosten.
Was dahinter passiert, wenn Sie mit uns sprechen: Wir nehmen die Ausgabe des Rechners als Ausgangspunkt und bauen darauf eine vollständige Finanzierungsplanung auf — mit realistischen Gesamtkosten, einem Stressszenario für das Zinsrisiko, einer Förderprüfung und einem gezielten Angebotsvergleich über mehrere Institute.
Das Ergebnis ist nicht nur eine Zahl — sondern eine Entscheidungsgrundlage.
Zum Kreditrechner und unverbindlicher Erstberatung → kredit123.at (https://kredit123.at)
Die häufigsten Fehler beim Einsatz von Kreditrechnern
Fehler 1: Nebenkosten vergessen Die häufigste und teuerste Fehlplanung. Wer acht bis zwölf Prozent Nebenkosten nicht berücksichtigt, hat zu wenig Eigenkapital und zu viel Kredit geplant.
Fehler 2: Den günstigsten Werbezinssatz eingeben Werbezinssätze gelten für das ideale Profil — maximale Bonität, hohes Eigenkapital, beste Lage. Realistischer ist der Marktdurchschnitt — der liegt oft 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte über dem beworbenen Mindestzinssatz.
Fehler 3: Kein Stressszenario beim variablen Kredit Wer variabel finanziert und nur mit dem aktuellen Zinssatz rechnet, plant ohne Sicherheitsnetz. Mindestens ein Szenario mit deutlich höherem Zinssatz ist Pflicht.
Fehler 4: Nur auf die monatliche Rate schauen Die Rate ist die kurzfristig relevante Zahl. Die Gesamtzinskosten sind die langfristig relevante Zahl. Wer nur die Rate optimiert, zahlt oft insgesamt mehr.
Fehler 5: Die tatsächlichen Eigentumskosten nicht addieren Rate plus Instandhaltung plus Versicherung plus Grundsteuer plus Betriebskosten ist die wahre monatliche Belastung als Eigentümer. Diese Gesamtzahl sollte die Grundlage der Tragbarkeitsrechnung sein.
Fehler 6: Einen einzigen Zinssatz als fix betrachten Bei einem 25-jährigen Kredit wird der Zinssatz in den meisten Fällen nicht konstant bleiben. Das bedeutet: Die Ausgabe des Rechners ist eine Momentaufnahme — keine Garantie.

Checkliste: So nutzen Sie den Kreditrechner richtig
Gesamtkosten vollständig erfasst — Kaufpreis plus alle Nebenkosten
Eigenkapital nach Abzug der Nebenkosten und eines Liquiditätspuffers berechnet
Realistischen Marktzinssatz verwendet — nicht den Werbemindestpreis
Mehrere Laufzeiten verglichen — nicht nur die längste
Gesamtzinskosten abgelesen — nicht nur die monatliche Rate
Stressszenario durchgerechnet: Was wäre bei Zinssatz plus zwei Prozent?
Laufende Eigentumskosten zur Rate addiert und Gesamtbelastung geprüft
Ergebnis als Ausgangspunkt für echte Angebote genutzt — nicht als finales Budget
Fazit: Der Immobilienkreditrechner ist der Anfang — nicht das Ende
Ein Immobilienkreditrechner ist eines der nützlichsten Werkzeuge bei der Kaufplanung. Er gibt schnell Orientierung, macht Zusammenhänge sichtbar und hilft, verschiedene Szenarien zu verstehen.
Wer ihn richtig benutzt — mit vollständigen Eingaben, realistischen Zinssätzen, mehreren Szenarien und im Bewusstsein seiner Grenzen — bekommt eine solide Planungsgrundlage.
Wer ihn falsch benutzt — mit dem Kaufpreis als einziger Eingabe und der Rate als einziger Ausgabe — plant an der Realität vorbei und riskiert böse Überraschungen.
Die wichtigste Zahl, die kein Kreditrechner liefert: Das tatsächliche Angebot einer Bank für das konkrete Profil. Das bekommt man nur durch Anfragen — gezielt, ohne den KSV zu belasten, mit dem Wissen welches Institut für welches Profil geeignet ist.
Zum Immobilienkreditrechner auf kredit123.at — und für eine unverbindliche Beratung, die aus der Rechnung eine echte Finanzierungsplanung macht → Jetzt Immobilienfianzierung Termin vereinbaren
Dieser Artikel dient ausschließlich der allgemeinen Information und stellt keine individuelle Finanz- oder Kreditberatung dar. Alle Rechenbeispiele sind vereinfachte Illustrationen ohne Gewähr. Tatsächliche Kreditkonditionen hängen vom individuellen Profil und der Entscheidung des jeweiligen Instituts ab.
Nützliche Tools für Ihre Finanzierung
Immobilienkredit Vergleich Rechner
Zinsen & Konditionen zahlreicher Banken vergleichen – kostenlos
Kredit für Hauskauf & Wohnungskauf
Den besten Wohnkredit für Ihren Kauf finden
Kredit umschulden & sparen
Zinsen senken & Konditionen verbessern
Finanzierungs-Fitness-Check
Leistbarkeit & Bonität kostenlos prüfen
Weitere Ratgeber-Artikel

Immobilienkredit mit wenig Eigenkapital in Österreich? Was ist 2026 möglich?
Immobilienkredit mit wenig Eigenkapital in Österreich: Was ist 2026 möglich?Wer in Österreich eine Immobilie kaufen möchte, aber noch nicht viel anges...
Weiterlesen
Immobilienkredit Voraussetzungen in Österreich 2026: Der ultimative Guide
Immobilienkredit Voraussetzungen in Österreich 2026: Was Sie wirklich brauchenBevor man zur Bank geht oder einen Immobilienkredit Rechner bedient, ste...
Weiterlesen
Fixzins oder variabler Immobilienkredit in Österreich 2026: Der ultimative Vergleich
Fixzins oder variabler Kredit? Die ehrliche Entscheidungshilfe für österreichische Immobilienkäufer 2026Diese Entscheidung fällt einmal — und gilt für...
WeiterlesenFragen zu Ihrer Finanzierung?
Unsere Experten beraten Sie persönlich und finden die optimale Lösung für Ihre Immobilienfinanzierung.
